Wer häufig Präsentationen halten muss, der kommt früher oder später mit den Rhetorik-Grundlagen in Berührung. Manche lernen diese schon in der Schul- oder Studienzeit, während andere sich neben der Arbeit weiterbilden.
Viele Menschen fühlen sich nicht wohl, wenn sie öffentlich Reden oder Präsentationen halten müssen. Besonders schlimm ist es, wenn man sich unsicher vorkommt und gar nicht weiß, welche Rhetorik-Grundlagen man beachten muss. Die Theorie ist hier keineswegs langweilig oder überflüssig, nein, sie hilft dabei, gute Präsentationen und freie Reden zu halten. Wer gut auf eine Rede oder Präsentation vorbereitet ist und weiß, wovon er spricht, der wird schon viel entspannter an die Sache herangehen.
Die Vorbereitung ist also die halbe Miete. Wer eine Präsentation halten soll, der muss sich über die fachlichen Inhalte komplett im Klaren sein und sich alle relevanten Informationen besorgen, die notwendig sind, um das Thema umfassend darzustellen. Es empfiehlt sich, den Ablauf und die wichtigsten Stichpunkte systematisch aufzuschreiben. Die Strukturierung eines Vortrages gehört zum Beispiel auch in den Themenbereich der Rhetorik-Grundlagen. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, der lernt, dass es beispielsweise verschiedene Möglichkeiten gibt, wie man einen Vortrag beginnt. Je nach Thema und Zielgruppe des Vortrages kann man zum Beispiel mit einem Witz, einem Zitat oder einer Frage in die Präsentation einsteigen. Es empfiehlt sich immer, am Anfang der Präsentation den Zuhörern einen kurzen Überblick zu geben, was sie erwartet. Das heißt, dass man die wichtigsten Themen nennt und einen ungefähren Ausblick bezüglich der Dauer der Präsentation gibt.
Zu den Rhetorik-Grundlagen gehört aber zum Beispiel auch, wie man mit Zwischenfragen oder Störungen umgeht, wie man im Anschluss eine Diskussion anheizt oder wie man es schafft, den Spannungsbogen zu halten. In einem speziellen Rhetorik-Kurs werden zum einen die theoretischen Grundlagen behandelt, zum anderen wird geübt, geübt und nochmals geübt. Sehr häufig wird hierbei das Video-Training eingesetzt. Wer sich selbst auf Video sieht, der wird sehr erstaunt über die eigene Körpersprache, Mimik und Gestik sein. Anhand der Aufnahmen erklärt dann der Dozent, was gut war und was noch optimiert werden muss. Auch Tipps gegen die Nervosität und weitere wertvolle Hinweise und Tricks kann man aus einem solchen Rhetorik-Kurs mitnehmen.
03. Juni