Einer der am häufigsten gefassten Vorsätze ist es, endlich Nichtraucher zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bedienen sich viele Raucher unterschiedlicher Methoden, die mal mehr, mal weniger zum Erfolg führen.
Wie vieles andere, was dem menschlichen Körper nicht gut tut, ist Rauchen eine ernstzunehmende Sucht, die, wenn der Betroffene versucht von ihr loszukommen, mit "Entzugserscheinungen" wie z.B. Kopfschmerzen, Gereiztheit, Übelkeit, Händezittern und Schweißausbrüchen reagiert. Die Pharmaindustrie bietet deswegen Nikotinpflaster an, die die Entwöhnung langsam vorantreiben und dem Körper über die Haut noch ein Mindestmaß an Nikotin zukommen lassen. Andere Möglichkeiten sind u.a auch Hypnose und Akupunktur; so wird das Unterbewusstsein des Rauchers während der Behandlung direkt angesprochen und so beeinflusst, dass der Raucher im Idealfall nach einigen Sitzungen keine Zigaretten mehr braucht.
Bei der Akupunktur hingegen werden Energiepunkte im Körper mit kleinen Nadeln stimuliert; auch hier soll der Süchtige nach einigen Sitzungen "geheilt" sein. Es gibt natürlich auch Raucher, die die Entwöhnung auf eigene Faust probieren und einfach aufhören, zu rauchen: Nach der "Cold-Turkey"-Methode rühren sie von einem Tag auf den anderen keine Zigarette an - problematisch gestaltet sich hier allerdings der Umgang mit den zu erwartenden Entzugserscheinungen, die oftmals mit einem übermäßigen Konsum von Süßigkeiten kompensiert werden. Eine Nebenerscheinung des Rauchens ist u.a auch die Stimulation und Verstärkung des Stoffwechsels; d.h. dass eine Gewichtszunahme während der Entwöhnung durchaus nicht selten ist. Vorbeugen kann man dieser Nebenwirkung jedoch mit viel Sport an der frischen Luft, grünem Tee und einer gesunden, vollwertigen Ernährung, die viel Obst und Gemüse enthalten sollte.
10. Februar